Bijgewerkt op zaterdag 16 mei 2026
Die Integrierte Leitstelle Mannheim ist eine virtuelle Dispositionseinheit für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Stadtgebiet Mannheim sowie im erweiterten Einsatzbereich des Rhein-Neckar-Raums.
Die Leitstelle übernimmt die Annahme, Bewertung und Disposition von Notrufen sowie die strukturierte Alarmierung von Einsatzmitteln nach festgelegten Alarm- und Ausrückeordnungen (AAO). Dabei werden Einsatzstichworte, Prioritäten und verfügbare Ressourcen berücksichtigt, um eine möglichst realitätsnahe und lageangepasste Einsatzführung zu gewährleisten.
Zu den Kernaufgaben der Leitstelle gehören:
Annahme und Bearbeitung von Notrufen über die 112
Alarmierung von Feuerwehr-, Rettungsdienst- und Sonderfahrzeugen
Koordination von Rettungsdienst- und Krankentransportressourcen
Nachforderung zusätzlicher Einsatzmittel bei eskalierenden Lagen
Zuweisung geeigneter Zielkliniken im Rettungsdienst
Dokumentation und Statusüberwachung laufender Einsätze
Die Feuerwehralarmierung erfolgt anhand eines strukturierten Stichwortsystems (z. B. Brand, technische Hilfeleistung, Verkehrsunfall). Ergänzend können Zusatzkennungen zur Lageeinschätzung verwendet werden, beispielsweise bei Menschenleben in Gefahr oder besonderen Gefahrenlagen.
Die Disposition richtet sich nach:
Einsatzstichwort
Lageeinschätzung
Verfügbarkeit der Einsatzmittel
Entfernung zur Einsatzstelle
Alarm- und Ausrückeordnung (AAO)
Der Rettungsdienst arbeitet mit einem prioritätsbasierten System zur Einordnung der Dringlichkeit:
Kritisch: Akute Lebensgefahr, sofortige Versorgung erforderlich
Hoch: Zeitkritische Notfälle mit hoher Dringlichkeit
Mittel: Normale Notfalleinsätze ohne unmittelbare Lebensgefahr
Niedrig: Krankentransporte und Verlegungen
Einsätze werden entsprechend der medizinischen Dringlichkeit mit RTW, NEF oder KTW besetzt.
Bei größeren Einsatzlagen oder besonderen Schadensereignissen können zusätzliche Kräfte wie Führungsdienste, Organisationen des Katastrophenschutzes oder spezialisierte Einheiten nachgefordert werden. Die Leitstelle berücksichtigt dabei die Lageentwicklung und passt die Alarmierung dynamisch an.
Im Rettungsdienst erfolgt eine zielgerichtete Klinikauswahl abhängig vom Krankheitsbild und der verfügbaren Versorgungsstufe. Dabei werden geeignete Fachkliniken berücksichtigt, um eine optimale Patientenversorgung sicherzustellen.
Die Leitstelle ist auf eine möglichst realitätsnahe Einsatzabwicklung ausgelegt. Dazu gehören:
realistische Ausrückzeiten der Fahrzeuge
gestaffelte Alarmierung bei größeren Lagen
Nachalarmierungen bei Ressourcenmangel
Statusführung der Einsatzmittel
dynamische Einsatzentwicklung
Die Leitstelle wird regelmäßig erweitert, angepasst und optimiert. Dazu gehören:
Ergänzung fehlender Fahrzeuge und Organisationen
Anpassung der Alarm- und Ausrückeordnung
Verbesserung der Einsatzstichworte
Optimierung der Einsatzlogik
Feedback zu Fehlern, fehlenden Fahrzeugen oder Verbesserungsvorschlägen ist ausdrücklich erwünscht.
Diese Leitstelle dient ausschließlich der Simulation und orientiert sich an realen Strukturen des deutschen Rettungsdienst- und Feuerwehrsystems, ohne diese vollständig abzubilden. Bei Änderungswünsche oder Probleme gerne Melden, es wird sich nach der Erkennung des Problems zeitnah drum gekümmert.