Aktualisiert Samstag, 7. Februar 2026
Hallo zusammen und herzlich willkommen zur Modifikation
„Integrierte Leitstelle Nürnberg“ auf SimDispatcher,
schön, dass ihr vorbeischaut!
Die Modifikation wird von uns beiden seit Mitte 2025 gemeinsam entwickelt.
Wir stammen aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst, Leitstelle sowie Führungseinheiten – sowohl beruflich als auch ehrenamtlich. Dabei sind wir als aktive Einsatzkräfte, teilweise mit Sonderaufgaben oder Führungsverantwortung, tätig.
Wir verfügen über langjährige praktische Erfahrung in den Bereichen:
- Einsatz- und Führungsorganisation
- Taktik und Einsatzabläufe
- Alarmierung und Disposition
- Strukturen von BOS-Einheiten und Leitstellenbetrieb
Ein Teil dieser Erfahrung stammt direkt aus dem ILS-Nürnberg-Bereich, da wir dort im Rettungsdienst bzw. bei der Feuerwehr tätig sind oder als aktive Mitglieder freiwilliger BOS-Organisationen eingebunden sind.
Das soll es zu uns auch schon gewesen sein – ihr seid ja schließlich wegen der Mod hier ![]()
Die Modifikation „Integrierte Leitstelle Nürnberg“ umfasst aktuell:
- ca. 1.800 eingepflegte und alarmierbare Einsatzmittel / Ressourcen
- ca. 1.200 Objekte und POIs, davon ein großer Teil bereits mit Brandmeldeanlagen (BMA)
Ein Teil dieser Objekte dient aktuell noch als Standort bzw. Stellplatz für Einsatzmittel (ca. 50–60 %). Parallel arbeiten wir kontinuierlich daran, weitere reale Einsatzobjekte und POIs einzupflegen, um ein möglichst breites und realistisches Einsatzspektrum im gesamten Zuständigkeitsbereich der ILS Nürnberg abzubilden.
Die Integrierte Leitstelle Nürnberg ist in Nürnberg stationiert und betreut:
- die Stadt Nürnberg
- den Landkreis Nürnberger Land
- den Landkreis Erlangen-Höchstadt
- den Landkreis Fürth
- die Stadt Erlangen
- die Stadt Fürth
Die Integrierte Leitstelle Nürnberg ist für einen der größten Leitstellenbereiche Deutschlands zuständig. Sie alarmiert und koordiniert Einsätze in den kreisfreien Städten Nürnberg, Fürth und Erlangen sowie in den Landkreisen Nürnberger Land, Fürth und Erlangen-Höchstadt, was eine Fläche von etwa 2 000 km² und rund 1,2 Millionen Einwohner umfasst. Pro Jahr werden dort über 330.000 Einsätze abgewickelt – vom kleinsten HvO-Einsatz über Verkehrsunfälle und Brände bis hin zu komplexen Großlagen mit mehreren beteiligten Organisationen.
Bereits jetzt bietet die Modifikation ein sehr vielfältiges und dynamisches Einsatzspektrum, unter anderem:
- First-Responder-Einsätze (HvO / FR)
- Türöffnungen und Kleinbrände
- Verkehrsunfälle und eCalls auf Landstraßen und Autobahnen
- Brände der Stufen B1 bis B6, inklusive Lagerhallen- und Industriebrachen
- Gefahrgutunfälle
- Flugzeugnotlagen am Airport Nürnberg sowie an Verkehrs- und Sportflugplätzen im Landkreis
- BMAs in Supermärkten oder kleineren Ortschaften
- Scheunen- und landwirtschaftliche Brände
- Einsätze in enger Dorf- oder Altstadtbebauung
Das Einsatzgeschehen orientiert sich dabei so weit wie möglich an realen Einsatzdaten und -erfahrungen, um Abwechslung und Authentizität sicherzustellen.
Besonderer Wert wurde auf eine realistische Alarmierung gelegt.
- Umsetzung der Bayerischen Alarmierungsbekanntmachung (ABek)
(Anlage zu Nr. 2.1.4 ABek)
- aktuell ca. 410 eingepflegte Stich- und Schlagwörter
- zusätzliche, praxisnahe Ergänzungen wie z. B.
→ „eCall – ohne Sprachverbindung“
→ B BMA 2 / B BMA 3
Hinweis zur Spielmechanik:
Auf die Nutzung von automatischen Vorschlags-Stichwörtern ab B2 / THL 2 wurde bewusst verzichtet. Der Grund dafür ist die derzeitige Limitierung der SimDispatcher-Logik, die nicht mit den komplexen Filter- und Fahrzeugklassenlogiken realer ELS-Systeme vergleichbar ist.
So vermeiden wir unrealistische Alarmierungen (z. B. Sonderlöschfahrzeuge oder Drehleitern bei Ölspuren).
Ein weiterer wichtiger Punkt in Bezug auf den Realismus ist die überregionale Alarmierung und Anforderung von Ressourcen aus benachbarten Leitstellenbereichen.
Hierbei haben wir bewusst Konzepte und Vorgehensweisen aus der realen Einsatzpraxis übernommen und befinden uns bereits in der Umsetzung.
So ist es möglich, bei größeren Schadenslagen insbesondere im Grenzbereich der Landkreise auch zuständige Feuerwehren, Einheiten und Fachdienste aus angrenzenden ILS-Bereichen einzubinden.
Beispiele hierfür sind unter anderem:
- ILS Ansbach (Landkreis Ansbach, Stadt Ansbach)
- ILS Mittelfranken Süd (z. B. Landkreis Roth)
- ILS Bamberg-Forchheim
- ILS Ansbach (Lkr. Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim)
Dies ermöglicht eine realistische Unterstützung bei:
- größeren Brand- oder Unwetterlagen an Landkreisgrenzen
- mehreren zeitgleichen Gefahrguteinsätzen
- großflächigen Wald- oder Vegetationsbränden
- der Anforderung von Kontingenten, Gefahrgutzügen oder spezialisierten Fachdiensten
Wichtiger Hinweis:
Auch hier legen wir großen Wert auf Plausibilität und Realitätstreue.
Es werden ausschließlich sinnvolle, realistisch erreichbare und tatsächlich relevante Ressourcen eingebunden.
Eine pauschale Einbindung sämtlicher kleiner oder weit entfernter Einheiten – die in der Realität weder zeitgerecht noch taktisch sinnvoll eingesetzt würden – erfolgt bewusst nicht.
Ziel ist es, Realismus und Spielbarkeit in einem ausgewogenen Verhältnis zu halten.
Die Modifikation befindet sich aktuell noch in aktiver Entwicklung und ist seit 29.01.2026 öffentlich verfügbar.
Fehler, Bugs, fehlende Ressourcen, Objekte oder Anregungen
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Wir bemühen uns, Rückmeldungen innerhalb von 48 Stunden umzusetzen.